Zukunft ist machbar -Das Innovationslabor der OTH Amberg-Weiden

Zukunft ist machbar. Unter diesem Motto eröffnet das Innovationslabor der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. machbar ist dabei nicht nur der Name der neuen Einrichtung am Technologie-Campus der Hochschule. Machbar, also in Produkte und Prozesse umsetzbar sein, sollen die Ideen werden, die künftig in Weiden und dem gesamten ostbayerischen Raum entwickelt werden.

„Es ist unser Auftrag und unser Anspruch als Hochschule, Innovationen zu fördern und fortlaufend innovativ zu sein“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der Eröffnung. „Denn Innovationen sind die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit – und dieser Zukunftsfähigkeit sind wir alle verpflichtet. Und Zukunft, das zeigt unser Innovationslabor, ist gestaltbar, ist machbar.“

Prof. Dr. med. Clemens Bulitta, TRIO-Projektleiter an der OTH Amberg-Weiden, erinnert an die berühmte Ruck-Rede des Bundespräsidenten Roman Herzog, wenn er den Auftrag des Innovationslabors vorstellt. Schon 1997 ermahnte das Staatsoberhaupt die Nation mit dem Satz: „Die Fähigkeit zur Innovation entscheidet über unser Schicksal.“ Und nun also ein Innovationslabor in der nördlichen Oberpfalz. Ist seitdem nichts geschehen? Ganz im Gegenteil, meint Bulitta. Der technologische Fortschritt und die weltweite Vernetzung hätten auch früher abgelegenen Regionen wie Ostbayern ein dynamisches Wachstum ermöglicht. Innovationsstarke und exportorientierte Unternehmen prägten mittlerweile die Wirtschaft der Oberpfalz und Niederbayerns. Diese Entwicklung will das Projekt TRIO unterstützen und mit der Eröffnung des Innovationslabors machbar ist ein weiterer Meilenstein erreicht.

Innovative Produkte oder Dienstleistungen können Unternehmen und Organisationen jetzt im Innovationslabor entwickeln und ausprobieren – von der Beschreibung einer Aufgabe oder Herausforderung über die Konzeption erster Ideen und Praxis-Tests bis hin zur Umsetzung eines effektiven Prozesses oder eines neuen Produktes, sogar bis zur Unterstützung einer Firmengründung steht das Innovationslabor als Partner zur Seite.

Das Markenzeichen des Innovationslabors machbar ist der Würfel. Seine drei sichtbaren Seiten stehen für die drei „Varianten“ des Labors: Das physische Labor, die mobile und die virtuelle Variante. Der Würfel erinnert außerdem daran spielerisch und kreativ an die Problemlösung heranzugehen und ist wie das Labor ein Raum bzw. eine Box für Innovationen. Er mahnt, das „Think outside the box!“ nicht zu vergessen und ein Problem stets ganzheitlich von allen Seiten zu betrachten. Als einer der fünf platonischen Körper wird der Würfel zu guter Letzt mit der Erde assoziiert. Und das passt wiederum zum starken Praxisbezug von Lehre und Forschung an den ostbayerischen Hochschulen.

Nähere Informationen finden Sie unter:

www.oth-aw.de/machbar

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Instagram: https://www.instagram.com/machbar.innovationslabor

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/machbarinnovationslabor

Text von Dr. Matthias Schöberl

Bild: (c) Marina Dötterl / OTH Amberg-Weiden